Grußworte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, 

etwa eine halbe Million Menschen erkrankt jedes Jahr in Deutschland an Krebs. In Sachsen sind es 26.476 Betroffene (2013, GKR). Während das Robert-Koch-Institut für Deutschland nur Schätzungen der Erkrankungszahlen abgeben kann, sind die Zahlen in Sachsen, das über ein flächendeckendes System von lang etablierten Krebs-Registern verfügt, gesichert. Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakarzinom sind nach wie vor die „Spitzenreiter“ unter den Neuerkrankungen. Die Sterberaten sind allerdings beim Lungenkrebs und beim Melanom am höchsten. Der Grund für die steigenden Erkrankungszahlen ist nicht nur die demografische Entwicklung. Zunehmend mehr junge Patienten bedürfen der ganz besonderen Betreuung und einer optimalen Behandlung.

Neue Erkenntnisse aus Genetik und Molekularbiologie fordern individuelle Therapieansätze von Krebserkrankungen. Der Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft hat den 10. Krebskongress dem Thema „Krebs - eine interdisziplinäre Herausforderung“ gewidmet. Die individuellen, gezielten und maßgeschneiderten Therapieansätze versprechen deutliche Verbesserungen bei der Behandlung von Krebs und erfordern ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten.

Es ist uns gelungen, namhafte Referenten zu gewinnen, die am 8. April 2017 für Sie den entsprechenden Stand der Wissenschaft bei wichtigen Entitäten präsentieren werden.

Der Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft lädt Sie ganz herzlich zur Teilnahme am Sächsischen Krebskongress 2017 ein und freut sich darauf, mit Ihnen gemeinsam bewährtes Wissen aufzufrischen, spannendes Neues aufzunehmen, kritisch zu diskutieren, aber auch in den Pausen die Gelegenheit zum kollegialen Erfahrungsaustausch zu nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. med. habil. Ursula G. Froster
Kongresspräsidentin


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Diagnose Krebs verändert alles – von einem Tag auf den anderen. Betroffene und Angehörige sehen sich plötzlich vielen Fragen und neuen Herausforderungen gegenüber, die neben der Therapie und dem Umgang mit der Erkrankung ihre Aufmerksamkeit erfordern. Unterstützung in ihrem Kampf gegen den Krebs erhalten sie dabei von unermüdlichen Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten, Psychologen und vielen weiteren professionellen, aber auch vielen ehrenamtlichen Helfern.

Ihnen gilt mein besonderer Dank, denn sie engagieren sich jeden Tag im Freistaat Sachsen für krebskranke Menschen und ihre Angehörigen. Sie helfen ihnen dabei, ihren eigenen, ganz persönlichen Weg im Umgang mit der Krebserkrankung zu finden.

Am 8. April 2017 kommen Sie nun schon zum zehnten Mal zusammen, um mit Experten und Gästen aktuelle Behandlungs- und Betreuungskonzepte zu diskutieren, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Erfahrungen auszutauschen. Unter dem Thema „Krebs – eine interdisziplinäre Herausforderung“ geht es dabei um individuelle und maßgeschneiderte Therapieansätze, die zukünftig deutliche Verbesserungen bei der Behandlung von Krebs versprechen. Es geht dabei um ein enges interdisziplinäres Zusammenarbeiten aller Beteiligten. Die Kommunikation untereinander und mit den Patienten ist deshalb auch im Weiterbildungsteil des Kongresses zu finden.

Mein besonderer Dank geht auch an die Mitstreiter der Sächsischen Krebsgesellschaft. Sie kümmern sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft und Partner des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz seit vielen Jahren um die Fort- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal und unterstützen und informieren Patienten und ihre Angehörigen.

Sie schaffen darüber hinaus Unterstützungsstrukturen im ländlichen Raum, sichern psychosoziale Beratungsangebote und bieten als Partner der Selbsthilfe Wissen, Anleitung und praktische Hilfen für Selbsthilfegruppen in ganz Sachsen.

Ich wünsche Ihnen allen einen interessanten Kongress

Barbara Klepsch
Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz
Schirmherrin des 10. Sächsischen Krebskongresses